Dienstag, 17. November 2009

so war Psalm 2009

super Leute, super Location, super Lobpreiszeiten, Begegnung mit Gott, lecker Essen, tolle Gemeinschaft, inspirierende Workshops...


Auch noch Tage nach der Konferenz war ich im ziemlich geflasht von der Zeit. Was ist hängen geblieben?


So viele Leute auf einem Haufen, die Jesus lieben und sich mehr nach ihm ausstrecken wollen, Wege finden wollen, ihn anzubeten. Es wurde nicht nur darüber geredet, sondern wurde ganz praktisch: Wir hatten tolle Anbetungszeiten, in denen Gott tatsächlich gesprochen hat. Ich denke das hat mich am meisten berührt und begeistert: Gottes Reden, Eindrücke, die er uns gegeben hat, die zusammen gepasst haben, für uns als Gruppe, oder für Leute ganz individuell. Es war deutlich erkennbar, dass ER spricht - und zwar persönlich! Das war super!


Sich Zeit dafür zu nehmen- raus aus dem Alltag- ich glaub da lag ein besonderer Segen drauf.




Das Workshop-Angebot war vielfältig. Der "Kunst- und Liturgie- Workshop" als Beispiel war sehr inspirierend und ermutigend. Es ging darum, dass Gott, der Schöpfergott sich in Kunst, ihrer Vielfältigkeit und dem kreativen Schaffensgeist der Menschen widerspiegelt. Diese Wahrheit neu zu entdecken und sich trauen, sie zu leben- in der Gemeinde und auch außerhalb- das schien Thema bei den Leuten aus unterschiedlichsten Regionen Deutschlands zu sein- wow!


Außerdem waren da die Gäste aus Hannover- die Künstler-Gruppe "Saiku", die mich echt begeistert haben.Die leben ihren Traum- ihren Künstler-Traum in einer Demut, die nur von Gott kommen kann. Kunst, die nicht nur sich selbst oder den Künstler darstellt sondern die auf den Ur-Künstler Gott hinweist, ihn widerspiegelt - das hat Saiku glaubhaft und beeindruckend rübergebracht.


Es war ein besonderes Wochenende, das wundervoll Raum gegeben hat, tolle Leute kennenzulernen, sich gemeinsam auf Gott auszurichten, alte und neue Träume zu träumen, Gottes persönliches Reden zu erleben! Freu mich schon auf Psalm 2010!? :)


- von Tamara Gutmann -

Montag, 9. November 2009

die Songs von Psalm 2009

Psalm 2009 ist rum. Schön wars. Der Bericht ist in Vorbereitung, aber hier sind schon die Lieder aus eigenen Reihen, die wir gesungen haben:

Freitag Abend
09/10 Geheimnisvoll by vineyardmusic2.0

Wunderschön by vineyardmusic2.0

Montag, 26. Oktober 2009

Dan Wilts Online Kurs über Theologie der Anbetung- Essentials Blue

BlueWir, einige Leute des Worship Teams der Vineyard Heidelberg, haben für vier Wochen zusammen an einem Online Worship Course teilgenommen, dem "Essentials Course Blue" aus den USA. 'Online' hieß in dem Fall Gespräche über sogenannte "Calls" im Internet zu führen, durch Videos und Audio Dateinen von iTunes U zu lernen, sowie sich an Diskussionen in einem "virtuellen Klassenzimmer", auf Facebook, zu beteiligen.

Jede Woche stand unter einem anderen Motto; größtenteils entnommen aus dem Buch, das wir während des Kurses zu lesen hatten - "Simply Christian" von N.T. Wright. Interessant war, dass wir, und auch das Buch nicht damit begonnen haben zu fragen: "Was ist ein Lobpreisleiter, was ist unsere Aufgabe?", sondern mit den Basics angefangen haben wie "Wer ist Gott?" "Wer sind wir als Menschen?", und dann zum Ende hin "Was ist Worship?".

So haben wir gemeinsam im Internet mit anderen Leuten aus aller Welt zusammen studiert und diskutiert, meist auf Basis eines wöchentlichen Beitrags, der dann in eine Facebook Gruppe gestellt und kommentiert wurde. Die wöchtlichen Aufgaben bezogen sich jeweils auf Teile des Buches, forderten dann aber auch dazu auf sich zu fragen: "Was hat das jetzt mit Lobpreis zu tun; mit Lobpreis-leiten?"

Gemeinsam haben wir uns auch zweimal innerhalb unserer Gruppe aus der Vineyard getroffen, und das gelernte diskutiert. Am Ende der vierten Woche steht außerdem ein Projekt das jeder kreativ erarbeitet und das der Gemeinde dienen soll. Insgesamt haben wir glaube ich alle den Kurs als sehr bereichernd und erfrischend empfunden, nicht zuletzt wegen der guten Lektüre.

Der Kurs hat uns außerdem geholfen, das Lobpreis Leiten aus einer neuen Perspektive zu sehen und uns aufgezeigt, wo man Dinge noch ändern und verbessern kann. Persönlich habe ich vor allem durch das Buch gelernt, wie wichtig Lobpreis eigentlich ist, um Gott zu begegnen, Begegnung zu schaffen durch das Zusammenkommen von Himmel und Erde. Das geschieht, während wir Gott anbeten. So haben wir als Lobpreisleiter eine große Verantwortung, zusammen mit dem Anspruch, Theologie mehr mit einzubeziehen in unser Songwriting.

- von Ruben Herbst -

psalm 2009 - updates

ps09

Anfang November, über dem Schloss in Heidelberg. Psalm 2009 startet – unser Konferenz zur Vernetzung und Inspiration deutscher Anbetungsleiter dienen. Das ist ein Schritt auf einem längeren Weg, mit dem wir die deutsche Anbetungslandschaft beleben wollen. Gestaltet wird das Ganze von der Task Force für Anbetung in Vineyard DACH (wir nennen uns vineyardmusic 2.0) und unsere Vision ist, dass in den nächsten Jahren ein richtiger Boom in der Anbetungswelt einsetzt mit kreativen Formen, neuen Liedern, inspirierenden Persönlichkeiten, ganzheitlichem Lebensstil, natürlicher Barmherzigkeit und einer inspirierten jungen Generation von Jesusnachfolgern.

Das Treffen im November ist dafür der Startschuss. Ich freue mich schon besonders auf die Workshops. Wer dabei sein will – anmelden unter www.psalm2009.de

Mundtot - Ein Reisebericht von Mark Reichmann


Mark Reichmann war früher Co-Pastor und Lobpreisleiter in einer großen Freikirche. 2001 gründete er in Karlsruhe die Kubik - Gemeinschaft und experimentiert seitdem mit interaktiven und multimedialen Anbetungsformen. Seit 2007 leitet er die Non-Profit Organisation "mateno" die missionale Projekte in Deutschland initiiert und unterstützt. Darüberhinaus baut er in Karlsruhe eine Kommunität auf und beschäftigt sich, inspiriert vom Mönchtum, mit der Idee eines alltäglichen geistlichen Rhythmus fernab des Sonntag - Gottesdienstes.
In seinem Workshop erzählt er anhand seiner persönlichen Reise, von den Grenzen moderner Lobpreismusik, den Chancen neuer Anbetungsformen und den vergessenen spirituellen Schätzen der Kirchenväter.

Comics, Kunst und Liturgie – 2 Reiseberichte – Paul Dallimore / Benjamin Thomas


Illustrator, Karikaturist, Graphiker, Kreativtätsmotivator Paul Dallimore teilt seinen Weg von Australien über Mannheim nach London. Als Comiczeichner für eine große britische Zeitschrift beschäftigt er sich ausführlich mit Kunst. Seine Gedanken kreisen um die Rolle von Kunst in Kirche.
Ben Thomas teilt seine Geschichte von den Aufnahme der Freddy-Der-Esel-Kassetten, über eine kleine Gemeinde auf dem bayrischen Land, die charismatischen Höhen der 90er hin zu einer postmodernen Vineyard in Atlanta mit einem starken Fokus auf Liturgie und Kirchengeschichte.

Anbetungsteams führen – Marc James


Marc James erläutert den Umgang mit einer Band, wie man die musikalische Qualität einer Gruppe hebt und welche besonderen Herausforderungen es für Gemeindebands gibt. Ein praktischer Workshops mit vielen hilfreichen Tipps und Konzepten.

Theater – Sarah Laubvogel-Dallimore


Hast Du Lust, in der Welt des Theaters zu schnuppern? Dann komm zum Theaterworkshop, besser gesagt Playshop, denn wir wollen spielerisch entdecken wie es sich anfühlt, in andere Rollen zu schlüpfen, konträre Emotionen auszudrücken oder verrückte Situationen zu spielen. Phantasie, Spass, Improvisation...

Songwriting Cafe – Bene Müller, Markus Kosewähr


Bene Müller und Markus Kosewähr laden zum «Songwriters Coffee» ein. Du hast bereits einen Song oder Teile davon geschrieben und möchtest darin einen Schritt weiterkommen. Wir tauschen Songideen aus und unterstützen uns beim Schreiben von neuen Songs. Nicht nur werden damit Techniken des Songwritings vermittelt, sondern Teilnehmer bekommen auch die Chance, ihre Werke vorstellen. Bitte ausgedruckte Liederblätter mitbringen, um vor Ort auszuteilen.

Dienst am Nächsten – Murat Yulafci und Patricia Fischer


Glaube zeigt sich in der Aktion. An jedem Event wollen wir praktisch nach außen wirken und dienen. Dazu bieten wir verschiedene Möglichkeiten, Glaube an öffentlichen Orten weiterzugeben, oder bedürftigen Menschen praktisch zu dienen.

SAIKU - ein kreatives Experiment – Motoki Tonn


Gott beruft nicht ohne Gaben und Gott schenkt nicht Gaben ohne zu berufen. In diesem Sinne haben wir uns auf die Reise mit unseren kreativen Gaben begeben und versuchen, die Menschen um uns auf unbelegten Frequenzen zu erreichen. SAIKU e.V. ist eine junge, kreative Gemeinschaft, die immer wieder neue (und alte) Wege ergründet, um Erfahrungen mit Jesus Christus zu ermöglichen. Hierzu nutzen wir unsere geschenkten (kreativen) Gaben und teilen - in tiefer Dankbarkeit - durch Musik, Film, Gemeinschaft, Gebet, Diskussion .... unsere Fragen an das Leben.

The Verra Cruz Story – Marc James


Eine britische Band, die so konsequent Brit Rock und US-amerikanische Folk- und Bluesrock-Elemente miteinander verbindet, findet man selten. Verra Cruz, das ist geballte Spielfreude mit einer ehrlichen und überzeugenden Bühnenshow. Als Support der US-Superstars „Switchfoot“ und bei Auftritten mit den „Newsboys“ und „Delirious?“ erspielten sich die 3 Briten schon eine treue Fangemeinde in Deutschland.

Prophetische Anbetung freisetzen – Kristian Reschke


In der Anbetung suchen wir nicht nur gute Musik und wahre Worte, sondern vor allem das Wirken Gottes. Um diesem Raum zu geben, spielt Prophetie eine wesentliche Rolle. Kristian Reschke aus der Vineyard Haustreffen Hamburg erklärt seinen Weg in der prophetischen Anbetung und zeigt, wie Teilnehmer in der prophetischen Anbetung wachsen können.

Songwriting – Cris Cosmo / Flavian Graber


Cris Cosmo ist seit einigen Jahren national und international mit deutschem Latino-Reggae unterwegs. Früher war er Straßenmusiker und einer seiner Songs bereits für den Echo nominiert. Auf der Bühne ist der Mann solo und mit großer Band die pure Energie und seine Texte haben Tiefgang. Flavian Graber aus der Vineyard Liestal schreibt Melodien fürs knisternde Wohnzimmer. Hoffende Worte, die das Ohr weinen lassen. Mit Geschichten aus dem Leben, die echt, zerbrochen und doch voller Vertrauen singen, erzählt der 24-jährige von seinen vielen Reisen - und dann doch wieder von der Begegnung mit dem Obdachlosen von gestern. Zusammen präsentieren Cris und Flavian Songwriting in einer frischen Art und fordern Anbeter heraus, frische und echte Klänge zu entwickeln.

Stadtführung – Steffi Linner


Heidelberg hat mehr zu bieten als nur das schöne Schloss. Wir laden alle Teilnehmer zu einem Schlendergang durch die Altstadt ein, vorbei an einigen sehenswerten Locations und Ausblicken.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Bandauswahl im Gemeindekontext

Wer ist geeignet, in einer Anbetungsband im Gemeindekontext zu dienen?
Die Frage, ob und in wie fern jemand geeignet ist für die musikalische Anbetung im gottesdienstlichen Rahmen ist nicht ganz einfach und auf den ersten Eindruck hin zu beantworten. Hier ein paar Kriterien, die mir in meiner Praxis helfen, mich zu orientieren und Entscheidungen zu treffen. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Flexibilität, Sensibilität, Ehrlichkeit und Offenheit Voraussetzungen sind in der Rolle, Leute in eine Anbetungsband zu integrieren oder woanders ihren Platz finden zu lassen.

Integration in Gemeindeleben/-vision/-werte
Ich suche Mitspieler, keine Solisten. Dabei ist mir wichtig, dass Bandanbeter in Beziehungen innerhalb der lokalen Vineyard eingebettet sind. Sie sollen willig sein, das Gemeindeleben aktiv mit zu gestalten. Sie sollen sich an der Umsetzung der Gemeindevision und der –werte beteiligen. Dabei ist es durchaus auch möglich Leute zu integrieren, die an Jesus interessiert sind, ihm aber noch nicht nachfolgen. Die Tendenz bei der Bandarbeit besteht, dass sie in erster Linie ziel-/dienstorientiert verläuft und Beziehungen manchmal zu kurz kommen. Dann ist es wertvoll, wenn die Mitglieder nicht nur auf ihren Dienst fokussieren, sondern auch in Beziehungen innerhalb der Gemeinde integriert sind.

Kompetenzen
Ich suche ganzheitliche Anbeter, die das auf ihre Art und Weise zu leben versuchen. Den Kompetenzencheck mache ich auf drei verschiedenen Ebenen:

Berufung (geistliche Komponente)
– Merkt man der Person, ihrem Lebensstil an, dass sie Anbeter/in ist...
– Finde ich Ruhe über der Person, wenn ich über ihr in Bezug auf Berufung bete...
– Sehe ich Bereitschaft, Sehnsucht in der Berufung zu wachsen...
– Was sagen mir andere Leiter, Beobachter über die Person bezüglich Berufung...

Persönlichkeit (charakterliche Komponente)
- Wie gestärkt ist die Person in ihrer Identität....
- Entdecke ich Demut, Authentität, Integrität, Ehrlichkeit, Offenheit....
- Sehe ich den Willen sich zu entwickeln, an Defiziten zu arbeiten...
- Ist die Person ein Teamplayer...

Begabung (musikalische Komponente)
- Ist Potential ersichtlich, und wieviel Fertigkeit ist bereits vorhanden...
- Welches Grundwissen in Bezug auf Musik und Anbetung ist vorhanden...
- Besteht bereits Banderfahrung in Anbetung...
- In wie fern ist die Person mit ihrem Instrument (und Stil) integrierbar...

Wo der Massstab angelegt und wie gewichtet wird, bleibt jedem Bandleiter überlassen. Ich persönlich stufe den Charakter höher ein als Musikalität – Grund: es ist einfacher, an musikalischen als an charakterlichen Defiziten zu arbeiten.


Geschrieben von Martin Käser

Samstag, 10. Oktober 2009

Song des Monats - geheimnisvoll

Marlin Watling und Zita Netz aus der Vineyard Heidelberg schrieben "geheimnisvoll" - unser Song des Monats im Oktober 2009.

Der Song „Geheimnisvoll“ nimmt mich mit in die Geheimnisse unseres Gottes. Die Melodie ist eingängig und erbaulich, der Text ist klar und nimmt jeden mit in Anbetung. Gott ist so geheimnisvoll und gleichzeitig so klar. Und das alles für mich. Es tut so gut darüber zu singen.


Geheimnisvoll by vineyardmusic2.0

Akkorde zu "Geheimnisvoll"

bisherige Songs des Monats:

song des monats by vineyardmusic2.0

Samstag, 19. September 2009

Anbetung und Barmherzigkeit




WENN man sieht, dass die Kirche von der Anbetung Gottes zur Veränderung und Verbesserung der Welt beiträtgt
WENN es klar wird, dass die sie am Tisch Jesu erfreuen auch an der vordersten Front sind, Hunger und Not zu bekämpfen
WENN Menschen sehen, dass die für den Geist beten auch die sind, die eine extra Portion Liebe und Geduld für die Geschundenen, Verwundeten und Leeren haben
DANN das ist natürlich, über Jesus zu reden und andere einzuladen, ihn anzubeten und rauszufinden, was ihr Platz in der Familie ist
DANN erkennen sie, egal wie unreligiös sie sich halten, dass etwas passiert, von dem sie Teil sein sollten.

Oder wie es der Verfasser der Apostelgeschichte formuliert hat:
WENN die Gemeinde das Reich Gottes auslebt
DANN verbreitet sich das Wort Gottes mit Macht und bleibt nicht ohne Wirkung

-- NT Wright --